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Anschaltknöpfe für das Gehirn

wie aktivierst du dich für gutes Lernen:

 

1. Frische Luft – der nahende Frühling lädt uns ja dazu ein, mehr Zeit im Freien zu verbringen. Mit Abstand zu anderen Spaziergängern und Spaziergängerinnen natürlich. Wer wegen der Ansteckungsgefahr lieber zu Hause bleibt, sollte häufig und bei voll geöffneten Fenstern lüften. Selbst an großen Straßen ist das zur Zeit sehr gut möglich, da ja kaum Verkehr ist.

 

2. Wasser – das heißt, ihr müsst immer genug trinken, damit in eurem Gehirn auch ausreichend Blut mit Sauerstoff (aus der frischen Luft) und Nährstoffen ankommt. Genug trinken heißt, je nach Alter und Körpergröße, 1,5 bis 2,5 Liter pro Tag. Allerdings ist dabei nicht nur die Trinkmenge entscheidend, sondern auch die Art des Getränks: süße Säfte und Limonaden machen dick und müde, koffeinhaltige Getränke wie Cola, Eistee und vor allem Energydrinks machen nervös, und ihr könnt euch nicht mehr konzentrieren. Am besten sind Wasser und ungesüßte Tees, aber wer mag das schon? Also empfehle ich verdünnte Fruchtsäfte wie zum Beispiel Apfelschorle.

 

3. Guter Zucker – was ist das denn? Eben habe ich noch gesagt, dass Zucker schlecht sei. In Obst, Gemüse und Vollkorn (am besten Hafer) findet ihr solche guten Zucker, die langsam ins Blut gehen und das Gehirn optimal mit Energie versorgen – und davon braucht es sehr viel!

 

4. Bewegung – da sind wir wieder bei Punkt 1: spazieren gehen an der frischen Luft. Auch im Haus kann man sich zwischendurch bewegen. Je nach Alter zum Beispiel mit Hampelmann und Hüpfespielen, Kniebeugen, Liegestützen oder anderen gymnastischen Übungen auf der Matte oder dem Teppich. Auf youtube gibt es dazu unzählige Angebote.

 

5. Gute Laune – das ist natürlich besonders schwierig in  angespannten Zeiten. Wenn euch die ganzen Witze über gehamstertes Klopapier auf die Nerven gehen, dann hilft vielleicht ein nettes Telefongespräch mit einer Freundin oder einem Freund? Oder ein lustiges Spiel mit den Eltern oder Geschwistern? Wenn gar nichts mehr geht, dann nehmt einen Stift und klemmt ihn quer zwischen die Zähne, ohne dass die Lippen den Stift berühren. Dadurch werden die Wangenmuskeln angespannt wie beim Lachen und signalisieren dem Gehirn „gute Laune“, worauf das Gehirn gute-Laune-Botenstoffe ausschüttet, und schon ist sie da, die gute Laune!

 

6. Entspannung– kannst du gut chillen? 
Gut Musik, Tanzen oder auch meditieren - es gibt viele Möglichkeiten sich zu entspannen. Manche entspannen auch super mit Bewegung z.B. beim Joggen.

Das eignet sich auch prima, um vor Prüfungen zur Ruhe zu kommen!

 

7. Schlaf und Pausen – 
okay das glaub ich kannst du ganz gut, oder?
Aber Pausen beim Lernen solltest du so ca. alle 30 Minuten mal kurz einplanen: Trinken, Bewegen, Lüften und weiter geht es gestärkt. 

 

 (nach: Iris Komarek – Ich lern einfach)


Download Anschaltknöpfe

Lade dir hier gern die Anschaltknöpfe als Erinnerung runter. So hast du sie im Blick und kannst dich auch super auf das Lernen vorbereiten.

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Überblick Anschaltknöpfe für das Gehirn
Anschaltknöpfe Gehirn.pdf
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Du kannst dich schlecht konzentrieren?

 

Wie viel trinkst du?

 

Oft hab ich die Erfahrung gemacht,

dass Lerner zu wenig trinken.

Wenn dein Gehirn die ganze Zeit Durst hat - glaubst du es kann sich gut konzentrieren?